Hubsi.

Was machen eigentlich Ex-Minister, wenn sie nicht mehr ministrieren dürfen? Genau, sie nutzen ihre tollen Kontakte und verschaffen sich Spitzenjobs mit Spitzengagen, bei denen man völlig ohne Spitzenzeiten zu Mittag heimgehen kann. Einer dürfte das allerdings falsch verstanden haben: Hubert Gorbach, ehemaliger BZÖ-Infrastrukturminister, bettelt Alistair Darling, englischer Schatzkanzler, um einen Job – irgend einen Job, bittebitte, an. Der entsprechende Brief dürfte als unterhaltsame Rundmail in Euer Majestät Ministerien herumgereicht worden sein, bevor er zum österreichischen Kurier entfleuchte.

Dass eine Privatperson weder den Bundesadler benutzen darf noch die dazugekritzelten ‘a.d.’s (die im Englischen ja anno domini, also nach Christus, bedeuten) ein besonders gutes Bild machen, sei ihm noch verziehen. Dass Hubsi allerdings entweder zu stolz oder zu dumm ist, jemanden seinen Brief nochmal lesen zu lassen, spricht definitiv gegen eine Beschäftigung abseits leichter Hilfsarbeiten. Kein Wunder, dass Alistair (ja, der Mann schreibt sich so und nicht wie sein ‘long time  friend’ Hubsi ihn anspricht) keinen Job für ihn hat, bei dem seine ‘experiences’ gefragt sein könnten.

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  1. By » Und. on 27. September 2007 at 14:12

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2 Comments

  1. Tja. Es gibt zig-tausende Native Speakers in Österreich. Sie haben Recht: Wenigstens einen von uns hätte er wohl vorher fragen können, ob der Brief eh okay ist. Vielleicht hätten wir die eine oder andere kleine Änderung gehabt…

    Posted 29. September 2007 at 13:41 | Permalink
  2. Hello webmaster…Man i just love your blog, keep the cool posts comin..holy Thursday

    Posted 14. Dezember 2007 at 6:06 | Permalink

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