We’ll always have Paris.
2008
Paris Hilton ist ja meine besondere Freundin, seit ich eines Tages eine E-Mail von ihr bekommen habe. Leider existiert sie nicht mehr, zu schade. Jedenfalls habe ich sie bekommen. Es stand nur drin: ‚You’re a moron’. Schreibt die Frau, die als Geheimfrage für ein neues Passwort zu ihrer Online-Kontaktdatenbank ‚My favorite pet’ wählte — und prompt den Namen ihrer Ratte Tinkerbell als Antwort. Nun ja. Jedenfalls, ich gratulierte ihr ganz herzlich zu dieser Meisterleistung, woraufhin ich diese Mail bekam.
Jetzt hat Paris einen neuen Film gedreht. Zielgruppe: Teenager-Mädchen, romantische Komödie, das, wo man am Valentinstag hingeschleppt wird und nach 20 Minuten krampfhaft versucht, eine außerkörperliche Erfahrung zu machen. Der Erfolg gibt ihr Recht. Das oscarverdächtige Meisterwerk The Hottie and the Nottie (immerhin ist Frau Hilton im Bikini auf dem Plakat, an sich gutes Marketing, aber wohl nicht für die Zielgruppe) hat am 1. Wochenende ganze 27.696 Dollar eingespielt. Das dürfte in etwa so viel sein, wie die Gute pro Woche für Schuhe ausgibt. Oder an einem Abend für Prosecco aus der Dose. Zum Vergleich: Die Kinokassen-Atombombe Basic Instinct II - einer der größten Flops aller Zeiten — spielte immerhin 6 Millionen ein…