Fail.
2008
Danke, Internet. Dass die englische Sprache sehr flexibel ist, weiß man ja. Hauptwörter können zum Beispiel blitzartig in Verben umfunktioniert werden: I googled my old friends. I was spacing out. We’re peanutbuttering all over the place. Und ja, das versteht man auch dann, wenn man das verbifizierte Hauptwort mitten in einer Unterhaltung erfindet.
Ab sofort geht das auch in die umgekehrte Richtung, indem Verben in Nomen umfunktioniert werden. Das erste Beispiel ist das schöne Wort FAIL (uA ‚scheitern). Vermutlich ausgehend vom Lolcatz–Virus hat sich dieser kleine, nette Subvirus gebildet.
Lustige Sache. Sollte man auch im Deutschen so handhaben, auch wenn es zuerst sicher merkwürdig klingt. Zusatzbonus: Das sollte die Sprachschützer (wann ist endlich wieder Sommerloch?) in den Wahnsinn treiben. Was natürlich nur gut sein kann.