Fail.

Apr
2008
23

Danke, Inter­net. Dass die eng­li­sche Spra­che sehr fle­xi­bel ist, weiß man ja. Haupt­wör­ter kön­nen zum Bei­spiel blitz­ar­tig in Ver­ben umfunk­tio­niert wer­den: I googled my old fri­ends. I was spa­c­ing out. We’re pea­nut­but­te­ring all over the place. Und ja, das ver­steht man auch dann, wenn man das ver­bi­fi­zierte Haupt­wort mit­ten in einer Unter­hal­tung erfindet.

Ab sofort geht das auch in die umge­kehrte Rich­tung, indem Ver­ben in Nomen umfunk­tio­niert wer­den. Das erste Bei­spiel ist das schöne Wort FAIL (uA ‚schei­tern). Ver­mut­lich aus­ge­hend vom Lol­catz–Virus hat sich die­ser kleine, nette Sub­vi­rus gebildet.

Lus­tige Sache. Sollte man auch im Deut­schen so hand­ha­ben, auch wenn es zuerst sicher merk­wür­dig klingt. Zusatz­bo­nus: Das sollte die Sprach­schüt­zer (wann ist end­lich wie­der Som­mer­loch?) in den Wahn­sinn trei­ben. Was natür­lich nur gut sein kann.

jesusfail

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