BSG.
2009
Ach ja, und die neue, sehr erwachsene Version des Cheese-Klassikers Battlestar Galactica hatte gestern ihre letzte Folge. Für alle, die auch nur rudimentäres Interesse an sehr guter SciFi haben und dieser Serie nicht gefolgt sind: Sollte man gesehen haben. Unbedingt. Für alle anderen: hm, tja. Lang nicht alle Fragen beantwortet, aber damit habe ich auch nicht gerechnet. Das Ende mit der Mitochondrial Eve fand ich sehr schön — besser kann man die Wichtigkeit dieses Kindes, die eigentlich nie ersichtlich war, gar nicht zu Geltung bringen. Warum die ‚Head’-Charaktere durch New York spazieren können, erschließt sich allerdings nicht ganz — gab aber eine gute Gelegenheit ab, um Ron Moore mal ins Bild zu bringen (er ist der, der das Magazin hält, als Head-Baltar und Head-Six vor dem Kiosk auf dem Times Square stehen.)
Das Schicksal von Kara Thrace war wohl durch die vorhandene Backstory nicht anders möglich. Man muss das schon sehr rationalisieren, um auf eine akzeptable Erklärung zu kommen.
Die Raumschlacht in der ersten Hälfte war tatsächlich bahnbrechend und ein absolutes Novum für eine TV-Serie mit einem TV-Budget. Jetzt wissen wir, warum die letzten paar Folgen so offensichtlich billig waren. Das Ende in der 2. Hälfte hätte kompakter und emotioneller ausfallen können und gleichzeitig die Versprechen der Serie halten — egal, ob man das Schiff Galactica oder Laura Roslyn als den ‚dying Leader’ sieht, beide sind lebend am Ziel angekommen. Aber eigentlich sind solche Kleinigkeiten egal.
Alles in allem: Ich bin zufrieden. Die vier Jahre, die ich BSG jede Woche beinahe religiös verfolgt habe, waren nicht umsonst wie schon bei so vielen Serien (The X-Files…).
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[...] heiß erwartete Nachfolgeserie zum großartigen Battlestar Galactica, das vor wenigen Wochen zu Ende ging. Kurzreview: [...]
[...] und emulieren damit wohl am ehesten die großartige Ron-Moore-Version der Geschichte um den Kampfstern Galactica (und nicht des anämischen ...