Nun denn.

Aug
2009
14

Am 17. August jährt sich der Todes­tag von NS-Verbrecher und Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess. Die Neonazi-Szene plant an die­sem Tag im gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum um 19.30 Uhr Flashmobs (offen­bar konnte das kei­ner über­set­zen wie es ansons­ten in die­sem Krei­sen üblich ist). In Linz wird die­ser Flashmob vor dem Alten Rat­haus statt­fin­den. Der Ablauf ist wie bei sol­chen Ver­an­stal­tun­gen üblich — die Teil­neh­mer tref­fen aus ver­schie­de­nen Rich­tun­gen ein, tun etwas, zer­streuen sich. Das Ganze soll nicht mehr als fünf Minu­ten dau­ern. In die­sem Fall ist die Ver­le­sung der angeb­li­chen letz­ten Worte von Hess geplant.

Die inter­es­sante Frage ist jetzt: Die Poli­zei ist infor­miert, dass eine Gruppe Neo­na­zis eine Aktion plant. Ver­bo­ten kann sie nicht wer­den, da sie ja nicht ange­mel­det ist. Da sol­che Aktio­nen eigent­lich nie­mals ohne Rechts­bruch in Form von Hit­ler­grü­ßen und ähnli­chen abge­hen wird es inter­es­sant zu sehen, ob die Exe­ku­tive ers­tens über­haupt anwe­send ist und zwei­tens, im Fall, eingreift.

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