Nun denn.
2009
Am 17. August jährt sich der Todestag von NS-Verbrecher und Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess. Die Neonazi-Szene plant an diesem Tag im gesamten deutschsprachigen Raum um 19.30 Uhr Flashmobs (offenbar konnte das keiner übersetzen wie es ansonsten in diesem Kreisen üblich ist). In Linz wird dieser Flashmob vor dem Alten Rathaus stattfinden. Der Ablauf ist wie bei solchen Veranstaltungen üblich — die Teilnehmer treffen aus verschiedenen Richtungen ein, tun etwas, zerstreuen sich. Das Ganze soll nicht mehr als fünf Minuten dauern. In diesem Fall ist die Verlesung der angeblichen letzten Worte von Hess geplant.
Die interessante Frage ist jetzt: Die Polizei ist informiert, dass eine Gruppe Neonazis eine Aktion plant. Verboten kann sie nicht werden, da sie ja nicht angemeldet ist. Da solche Aktionen eigentlich niemals ohne Rechtsbruch in Form von Hitlergrüßen und ähnlichen abgehen wird es interessant zu sehen, ob die Exekutive erstens überhaupt anwesend ist und zweitens, im Fall, eingreift.
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…und selbst wenn es zu Hitlergrüßen und ähnlichem kommen sollte, ist das ja anscheinend auch kein Problem: http://tinyurl.com/mh9r2m