Pornofox.

Aug
2009
27

IT-News der Woche :D

Viele Nut­zer blie­ben wegen Porno-Links bei Fire­fox 2

Zahl­rei­che Nut­zer ver­wei­ger­ten sich bis­her dem Wech­sel von Fire­fox 2 auf Fire­fox 3, weil die befürch­te­ten, dass ihre Samm­lung von Links zu Porno-Seiten ande­ren Nut­zern bekannt wird.

Das ergab eine Unter­su­chung der Security-Sparte beim Firefox-Hersteller Mozilla. Dabei hatte man Nut­zern der älte­ren Fas­sung im Mai ein Popup-Fenster mit einer kur­zen Umfrage ange­zeigt, die die Gründe für die Ver­wei­ge­rung eines Upgrades ermit­teln sollte.

Am häu­figs­ten — bei 25 Pro­zent der Ant­wor­ter — wurde dabei die Ein­füh­rung des neuen Adress­fel­des genannt. Die­ses prüft bei Ein­ga­ben auch, wel­che Links in den Book­marks ent­hal­ten sind und bie­tet diese bei Gele­gen­heit par­al­lel zu Links aus dem Ver­lauf zuletzt besuch­ter Sei­ten an.

Als die Funk­tion ein­ge­führt wurde, hät­ten ver­schie­dene Anwen­der bereits Kon­takt zu den Ent­wick­lern auf­ge­nom­men und erklärt, dass sie eine Reihe von Book­marks hät­ten, bei denen sie nicht wol­len, dass sie ange­zeigt wer­den, erläu­terte Alex Faa­borg, Prin­ci­pal Desi­gner im Firefox-Team.

In eini­gen Fäl­len haben Nut­zer sol­che Lese­zei­chen bewusst tief in der Ordner-Hierarchie ver­steckt”, so Faa­borg. Durch die neue Funk­tio­na­li­tät der Adress­zeile bestünde die Gefahr, dass sie zufäl­lig von ande­ren Nut­zern, wie bei­spiels­weise der Ehe­frau, ent­deckt wür­den. In Fire­fox 3.5 wurde daher eine Ein­stel­lungs­mög­lich­keit hin­zu­ge­fügt, die das Durch­su­chen der Book­marks bei der Adressein­gabe unterbindet.

Man kann das aber schon auch g’schickter ange­hen, als die ‚bösen’ Links zu ver­ste­cken. del​.icio​.us wäre ein Anfang ;)

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