2012.

Nov
2009
18

Kurz­kri­tik: 20 Minu­ten weni­ger däm­li­ches Geschwa­fel und Roland Emme­rich wäre ein wür­di­ger Abschluss sei­ner Weltzerstörungs-Trilogie gelun­gen. Auf wis­sen­schaft­li­che Feh­ler schaut in sol­chen Fil­men eh sowieso nie­mand, aber gerade gegen Ende hat der Film seine Län­gen. Und das ist ein unver­zeih­li­cher Feh­ler für Kata­stro­phen­strei­fen, bei denen jede Cha­rak­ter­ent­wick­lung sowieso nur mit dem ganz brei­ten Pin­sel erfol­gen kann. Inter­es­siert doch kei­nen, wie das Gespräch zum ohne­hin von vorn­her­ein kla­ren Fami­li­en­hap­py­end ver­läuft. Haupt­sa­che es pas­siert, wäh­rend rund­herum die Welt zusammenkracht.

Aber: gute Effekte.

Eine zwei­stün­dige Director’s Cut Ver­sion wäre einen DVD-Kauf wert. Aber das wirds wohl nicht spie­len, denn grund­sätz­lich zwin­gen die Stu­dios ja die Regis­seure, die Filme zu kür­zen. Apro­pos, scho­ckie­ren­der Weise wurde 2012 mit Pause gezeigt. Ist das Publi­kum wirk­lich schon so ver­blö­det, dass es einer knapp drei­stün­di­gen dün­nen Hand­lung nicht fol­gen kann? Oder muss ein­fach der Cineplexx-Pizzabäcker mehr Umsatz machen?

Ins­ge­samt 6/10. Hätte mehr erwar­tet – und alle guten Sze­nen hat man schon im Trai­ler gesehen.

1 comment

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  1. - Avatar.
    [...] in all ihrer Pracht zu zeigen. Das erzeugt Längen, die man aber im Gegensatz zum enttäuschenden 2012 gern auf ...

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