2012.
2009
Kurzkritik: 20 Minuten weniger dämliches Geschwafel und Roland Emmerich wäre ein würdiger Abschluss seiner Weltzerstörungs-Trilogie gelungen. Auf wissenschaftliche Fehler schaut in solchen Filmen eh sowieso niemand, aber gerade gegen Ende hat der Film seine Längen. Und das ist ein unverzeihlicher Fehler für Katastrophenstreifen, bei denen jede Charakterentwicklung sowieso nur mit dem ganz breiten Pinsel erfolgen kann. Interessiert doch keinen, wie das Gespräch zum ohnehin von vornherein klaren Familienhappyend verläuft. Hauptsache es passiert, während rundherum die Welt zusammenkracht.
Aber: gute Effekte.
Eine zweistündige Director’s Cut Version wäre einen DVD-Kauf wert. Aber das wirds wohl nicht spielen, denn grundsätzlich zwingen die Studios ja die Regisseure, die Filme zu kürzen. Apropos, schockierender Weise wurde 2012 mit Pause gezeigt. Ist das Publikum wirklich schon so verblödet, dass es einer knapp dreistündigen dünnen Handlung nicht folgen kann? Oder muss einfach der Cineplexx-Pizzabäcker mehr Umsatz machen?
Insgesamt 6/10. Hätte mehr erwartet – und alle guten Szenen hat man schon im Trailer gesehen.
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[...] in all ihrer Pracht zu zeigen. Das erzeugt Längen, die man aber im Gegensatz zum enttäuschenden 2012 gern auf ...