Spenden.
2010
Andreas Unterberger, ehemaliger hochbezahlter Chefredakteur der Presse sowie von 2005 bis 2009 der staatsnahen Wiener Zeitung, schreibt seit seiner Zwangsablösung durch Bundeskanzler Faymann einen Blog. Der ist diesem hier nicht ganz unähnlich, außer dass er stockkonservativ, kirchenhörig und sogar für einen Liberalen zu neoliberal ist. Natürlich hat Herr Unterberger Jahrzehnte an Erfahrung in der Kommentierung von Politik und Wirtschaft, daher ist der Blog wohl auch ganz gut besucht.
Nun ja, sei es wie es sei, jedenfalls fallen rein technisch betrachtet für ein Online-‚Unternehmen’ in dieser Größe Kosten von ungefähr 100 Euro pro Jahr an. Kollege Unterberger ersucht daher jetzt um Spenden, damit die wirtschaftliche Basis gewahrt bleibt. Selbstverständlich ist es legitim, für gute Arbeit gutes Geld verdienen zu wollen, aber wofür er ‚ein halbes Dutzend’ Leute braucht, ist nicht ganz nachvollziehbar. Jedenfalls hat er sie wohl und die wollen auch Geld sehen. Gegen nicht ganz unsubstanzielle Beträge können sich Spender auch Themen aussuchen. Unterberger über Bakterienkolonien rund um Tiefseevulkane? Smashing!
Weil ich auch gern meinen Senf dazugebe und diesen Blog völlig allein und ohne Lakaien mache, halte ich es für vollkommen in Ordnung, auch Spenden zu wollen. Nun bin ich mir meines Platzes neben einem Unterberger schon bewusst, daher muss es Preisanpassungen geben. Um 1,20 Euro können sich Spender ein Thema aussuchen (jedoch nicht die Meinung), ab drei Euro kommen Spender an eine einzurichtende Wall of Fame mit Goldbuchstaben. Bitte keinesfalls mehr als fünf Euro spenden, denn ich lerne von den ganz Großen und will mich nicht von Geldgebern abhängig machen. Für eine milde Gabe bitte auf das Bild klicken!
