20 Prozent.

Apr
2010
15

Hin und wie­der ent­lar­ven sich die Kampffemi­nis­tin­nen selbst. Wie zum Bei­spiel in die­sem Standard-Artikel (wobei sel­bige Zei­tung ohne das Firefox-Addon ‚Binnen-I be gone’ sowieso oft schon schwer zu lesen ist). Im vor­letz­ten Absatz steht geschrieben:

Nicht über­ra­schend sei so gese­hen der hohe Aus­län­der­an­teil bei den Umwelt­be­schäf­tig­ten; und dort, wo es wirk­lich dre­ckig und unge­sund wird, näm­lich bei der Müll­sor­tie­rung, der hohe Frau­en­an­teil von rund 20 Prozent.

Ver­stehe ich das also jetzt rich­tig? Wenn in einem Drecks­jobs 80 Pro­zent Män­ner arbei­ten, dann ist das Dis­kri­mi­nie­rung gegen­über Frauen?

Die Auto­rin die­ses Arti­kels ent­larvt sich mit die­sem einen Satz. Es geht näm­lich kei­nes­wegs um Gleich­be­rech­ti­gung (ein Anlie­gen, das ich aus volls­tem Her­zen unter­stütze). Es geht darum, Frauen bes­ser zu behan­deln als uns böse Män­ner. Auch das, werte Kol­le­gin, ist Dis­kri­mi­nie­rung. Oder lesen wir bald ein Plä­do­yer für Frau­en­quo­ten in der Abfall­ent­sor­gung? I don’t think so.

4 comments

  1. admin
  2. Steffi

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