Jetzt gehts lo-os!
2010
Die Hundstrümmerlfarbenen sind sehr berechenbar. Kaum steigt der Druck von außen, reagieren sie verlässlich mit noch einem Schäuferl rassistischem, hasserfülltem Durchfall. Wobei sie grundsätzlich die erste Sprücherlwelle (siehe oben; Bild geklaut von Twitter-User müsli/Helge Farhnberger) grundsätzlich ‘harmlos’ halten und dann in der zweiten so richtig auftragen. Das ist der modus operandi, also können wir uns auf mehr freuen.
Worüber wir uns wirklich freuen ist, dass es endlich ein neues Strache-Bild gibt. Endlich wird dem wachsenden Alkoholproblem Rechnung getragen und auch der magischen Entblauung seiner Augen. Hats die Photoshop-Raubkopie geputzt beim letzten Virenbefall? Ein bisschen arbeiten muss man noch am Reimrhythmus: Ist zwar nett, dass endlich einmal keine Grammatikfehler drin sind und auf Steuerzahlerkosten ausgebessert werden müssen, aber in diesem Fall könnte man zur besseren Aufsagbarkeit ‘…tut niemand gut…’ schreiben. Das machts gleich weniger sperrig und die Zielgruppe kriegt nicht Kopfweh.
Die Frage, die sich am 10. Oktober beantworten wird ist, wie lange lassen sich die Menschen noch an der Nase herumführen? Wie lange kann man jedes noch so kleine Ressentiment bedienen, um von den eigenen Millionenbetrügereien abzulenken und der Wähler schnallt absolut nichts? Wie viele Zeltfeste und Ansprachen der allerbraunsten Art braucht es, um davon abzulenken, dass es nicht das ‘Fremde’ ist, das unser Geld stiehlt sondern die Schönen, Gutgebräunten und angeblich Ehrlichen und Fleißigen?
Hier ist ein Vorschlag, wie man die Intelligenz des Wahlschafvolkes so richtig testen kann: An jenem Septembertag, an dem die Vorzeigeanständigen Grasser, Meischberger, Hochegger und vielleicht sogar Scheuch verhaftet werden, solltet ihr ein Plakat der Welle 2 picken:
Wien in Österreicherhand // Alle Neger an die Wand
Wenn ihr dann die Wahlen wieder gewinnt, dann gebe ich auf. Dann könnt ihr mein Land haben.