ESV.

Dez
2010
12

Yes.

.

Sämt­li­che soziale Funk­tio­nen zu Weih­nach­ten 2011 sind hier­mit gecancelt.

Aus dem Sack.

Dez
2010
06

Die Mäch­ti­gen der Welt haben das Inter­net noch immer nicht ver­stan­den. Dabei wird gerade so schön demons­triert, wie es funk­tio­niert: In aller­bes­ter Streisand-Manier erzwingt offen­sicht­lich poli­ti­scher Druck die Abschal­tung der Wikileaks-DNS-Einträge (die Seite ist hier erreich­bar), Pay­Pal kün­digt aus faden­schei­nigs­ten Grün­den das Spen­den­konto, Hos­ter wie Ama­zon (die natür­lich ein Inter­esse daran haben, das Inter­net zum rei­nen Ein­kaufs­pa­ra­dies zu machen) wer­fen die Seite von ihren Ser­vern und laut einem Schwei­zer Geheim­dienst­mann ist Julian Ass­ange nicht nur ein gejag­ter Mann, son­dern befin­det sich in aku­ter Lebens­ge­fahr.

Sagen wir, Ass­ange erlei­det wirk­lich einen Mord­an­schlag bedau­er­li­chen Unfall. Neben der ganz schlech­ten PR würde dann Fol­gen­des pas­sie­ren: Nach dem Vor­bild der mass-mirror-Aktion, die Wiki­leaks auf inzwi­schen Hun­derte Ser­ver in aller Welt spie­gelt und damit unan­greif­bar macht, kämen Dut­zende neuer Whistleblower-Seiten nach. Gehos­tet wür­den sie in Russ­land, in Hong Kong oder sonstwo, wo US– und euro­päi­sche Poli­ti­ker kei­nen Zugriff haben.

Die Katze ist aus dem Sack. Man kann der Hydra einen Kopf abschla­gen, natür­lich, und sich dadurch selbst zum Mör­der stem­peln. Klar ist aber auch, dass ihr deut­lich mehr als zwei Köpfe nach­wach­sen wer­den. Auch wenn davon ver­mut­lich 95 Pro­zent aus rei­ner Gel­tungs­sucht han­deln… ist das trotz­dem gut so. Das Inter­net kann eine Platt­form für das Volk sein. Es kann nicht sein, dass Regie­run­gen die totale Kon­trolle über­neh­men. Dage­gen gilt es sich zu weh­ren. Sollte es doch so weit kom­men: Hier gibt es ein 1,4 Giga­byte gro­ßes File mit dem Namen ‘Insurance.aes256’ her­un­ter­zu­la­den (Torrent-Client erfor­der­lich). Es ent­hält Infor­ma­tio­nen für den Fall, dass Ass­ange ‘etwas pas­siert’ und kann mit Win­Zip und dem in näm­li­chen Fall ver­öf­fent­lich­ten Pass­wort ent­packt werden.

Julian Ass­ange, Grün­der von Wiki­leaks, ist also nur wenige Tage nach dem spek­ta­ku­lä­ren Leaks von über 200.000 diplo­ma­ti­schen Depe­chen ein Gejag­ter. Der Vor­wurf: Vergewaltigung.

Warum wirft man ihm nicht gleich vor, Völ­ker­mord in Ver­bin­dung mit dem Miss­brauch und dem Ver­spei­sen von Klein­kin­dern began­gen zu haben? Da wür­den viel­leicht noch mehr Köpfe bei­fäl­lig nicken. Ver­ge­wal­ti­gung. Pfui. Das kann man nicht ver­tei­di­gen, das ist graus­lig und das muss ein ganz Böser sein, der Assange.

Natür­lich ist das voll­kom­me­ner Non­sens. Der Mann hat in ein Hor­nis­sen­nest gesto­chen und beför­dert Dinge ans Tages­licht, die nicht dafür gedacht waren. Das kann man sehen, wie man will. Gut, böse, egal – jeden­falls treibt er die Frei­heit des Jour­na­lis­mus an die Spitze. Das tut er nicht unei­gen­nüt­zig. Wie bei so vie­len selbst­er­nann­ten Rit­tern der Gerech­tig­keit dürfte auch bei Ass­ange nur einer im Mit­tel­punkt ste­hen, näm­lich er selbst.

Diese durch und durch trans­pa­rente Hetz­kamp­gne, die durch das Anspre­chen tiefs­ter Instinkte im ‘Volk’ vor­an­ge­trie­ben wird, hat aller­dings sicher nichts mit dem angeb­li­chen Ver­bre­chen zu tun. Ass­ange ist ein Dorn im Auge der Mäch­ti­gen. Das kön­nen sie nicht brau­chen. Also wird er gejagt, und sogar der angeb­li­che Rechts­staat lässt sich dazu miss­brau­chen. So einer muss weg, wer weiß, was er sonst noch aus­gräbt. Dazu muss nicht nur er hin­ter Git­ter, dazu muss seine gesamte Repu­ta­tion ver­nich­tet werden.

Diese Aktion erin­nert frap­pant an Orwells 1984. Auch dort reicht es nicht, einen ‘Ver­rä­ter’ ein­fach zu erschie­ßen. Er muss zer­stört wer­den und dann wird alles, was an ihn erin­nert, eben­falls zerstört.

Diese Geschichte ist aber nicht nur die Jagd nach einem ein­zel­nen Mann (mit zuge­ge­ben vie­len Fans). Sie ist auch ein Test, ob das insti­tu­tio­nell ver­dummte Volk eine so durch­sich­tige Aktion gut­heißt oder nicht. Man nehme dazu ein beson­ders schlim­mes Ver­bre­chen, das nie­mals auch nur einen Anhauch von Roman­tik haben kann. Dann sperre man ihn ein, denn vor der Gedan­ken­po­li­zei kann man sich nicht auf Dauer ver­ste­cken. Und dann schaue man, ob das Volk auf die Straße geht und die Frei­heit der Infor­ma­tion in Mas­sen­de­mons­tra­tio­nen ver­tei­digt – oder doch lie­ber zuhause sitzt und sich vom Fern­seh­pro­gramm berie­seln lässt.

Wir wis­sen, was pas­sie­ren wird. Ass­ange wird als Ver­bre­cher in die Fuß­no­ten der Geschichte ein­ge­hen. Das viel grö­ßere Ver­bre­chen, näm­lich die öffent­li­che Ver­nich­tung der Frei­heit, wird als Sieg gefei­ert werden.

end­lich ist das jugend­wort 2010 gefun­den und wird ab sofort im poli­ti­schen dis­kurs durch­aus pas­send ein­ge­setzt wer­den: schließ­lich tanzt nicht nur die öster­rei­chi­sche regie­rung durch­ge­hend den niveaulimbo.

Mentalität.

Nov
2010
26

Na das ist aber eine Freude. Der gute, alte Block­wart geht wie­der um und denun­ziert flei­ßig. Ich würde sagen… Herr Erla­cher, suchen Sie sich einen Job. Oder schleichen’s Ihnen nach Nordkorea.

Not caring.

Nov
2010
24

Die bei­den Koreas schie­ßen also wie­der auf­ein­an­der. Viel­leicht zieht eines den Schwanz ein (eher der Nor­den), viel­leicht besor­gen sie sichs auch rich­tig und der Nor­den wird — mit wahr­schein­lich Mil­lio­nen Toten — end­lich Teil Süd­ko­reas. Viel­leicht setzt auch in China das Hirn aus und der 2. Korea­krieg wird wie­der zu einer Kon­fron­ta­tion zwi­schen den USA und China. Der Aus­gang in die­sem Sze­na­rio ist unvor­her­seh­bar, aber ten­den­zi­ell schlecht für uns alle.

Die furcht­barste Facette des mög­li­chen Krie­ges hat aller­dings CNN auf­ge­deckt: Die Aktien fal­len, wenn irgend wo die Gra­na­ten fallen.

Oh nein.

Ich habe es schon ein­mal gesagt und ich sage es noch ein­mal: Insti­tu­tio­nelle Anle­ger sind das feigst mög­li­che Dreck­s­pack, das auf der Ober­flä­che die­ses teils noch schö­nen Pla­ne­ten her­um­kriecht. Was bedeu­ten fal­lende Akti­en­kurse? Dass in Panik aus Anla­gen Bar­geld gemacht wird. Sprich, wenn in Korea scharf geschos­sen wird, glaubt irgend ein Bör­sen­heini in New York, dass sein Geld bei IBM nicht mehr sicher ver­an­lagt ist son­dern eher unter sei­ner Matratze.

Das ist ein Trug­schluss, den diese Her­ren und paar Damen inzwi­schen eigent­lich ver­stan­den haben soll­ten. Bar­geld ist in jedem Fall weni­ger wert als Betei­li­gun­gen an der Real­wirt­schaft. Geld an sich pro­du­ziert nichts, es ist aus­schließ­lich Zah­len in Daten­ban­ken oder im Ide­al­fall auf einen Fet­zen Papier gedruckt. Dahin­ter steht nichts als ein Ver­spre­chen, das jeder­zeit gebro­chen wer­den kann. Der Wert von Bar­geld ist voll­kom­men belie­big. Also warum. Warum ver­kauft die Wall Street wie wild Aktien, wenn in Korea geschos­sen wird? Im Fall der Euro-Schuldenkrise ist das noch ein biss­chen ver­ständ­lich, da fürch­tet man sich (unnüt­zer Weise) vor einer Staats­pleite und finan­zi­el­ler Kahl­ra­sur. Doch in die­sem Fall?

Doch warum fra­gen. Aus den Finanz­märk­ten ist jede Logik längst ver­schwun­den. Man sollte sie fortan ein­fach igno­rie­ren — das eigene Geld, so denn vor­han­den, kann man auch anders anle­gen. Hier gibts zum Bei­spiel jede Menge Tipps, wie man zwar Zins­ge­winne ein­strei­fen kann, jedoch ohne sich auf Gedeih und Ver­derb dem kol­lek­ti­ven Wahn­sinn der rabia­ten Geld­märkte auszusetzen.

Black Ops.

Nov
2010
16

Call of Duty: Black Ops ist nett. Treyarch, das Ent­wick­ler­stu­dio, hat end­lich von den Brü­dern und Schwes­tern bei Infi­nity Ward gelernt, den 2. Welt­krieg mit sei­nen immer glei­chen Schlacht­fel­dern hin­ter sich gelas­sen und die Hand­lung in die 60er-Jahre ver­legt. Außer­dem wirkt das Spiel ebenso cine­ma­tisch wie Modern War­fare 1 und 2 und nicht mehr so alt­ba­cken wie seine Treyarch’schen Vor­gän­ger. Mehr braucht nicht gesagt wer­den, Das kann man ja nach­le­sen, Hun­derte Reviews erzäh­len eh immer dasselbe.

Ein, zwei kleine Nit­picks müs­sen aber schon sein. Da wäre zum Bei­spiel die Anwe­sen­heit von Steyr AUGs (StG77). Natür­lich wurde das Gewehr schon in den 60ern ent­wi­ckelt, aber die Pro­duk­tion lief erst Mitte der 70er an. Dass sowohl US-Spezialeinheiten als auch die bösen Rus­sen in Sibi­rien es 1968 im Ein­satz gehabt haben sol­len – unwahr­schein­lich. Das­selbe gilt für die in der­sel­ben Mis­sion anzu­tref­fen­den FAMAS-Sturmgewehre, die erst 1975 ent­wi­ckelt wur­den und 1977 in Pro­duk­tion gin­gen. Zwei ver­meid­bare Ana­chro­nis­men, die leicht ver­mie­den wer­den hät­ten kön­nen. Es dürfte sich um Erb­stü­cke aus MW handeln.

Der zweite Punkt ist, dass zwar Ansätze vor­han­den sind, die Mis­sio­nen für Black Ops (also ver­deckte Ope­ra­tio­nen) doch etwas zu laut und spek­ta­ku­lär sind. Im Raum­ha­fen Bai­ko­nur einen mitt­le­ren Krieg anzu­zet­teln und eine Wos­tok vom Him­mel zu schie­ßen dürfte nicht mehr unter ‘ver­deckt’ fallen.

Fiánna FAIL

Nov
2010
13

Lang­sam aber doch ent­wi­ckelt sich etwas in Irland. Man ist in vor­läu­fi­gen Gesprä­chen mit der EU über ein Ret­tungs­pa­ket in Höhe von mehr als 60 Mil­li­ar­den Euro (und das trotz vehe­men­ter Dementi in den letz­ten Wochen). Die EU selbst drängt Irland, das Geld zu neh­men, bevor es wie­der zu einer Situa­tion wie in Grie­chen­land im Mai kommt, in der Stun­den über Leben und Ster­ben des Euro entschieden.

Wobei Irland natür­lich einer­seits ein viel klei­ne­rer Bro­cken ist – und ande­rer­seits wirt­schaft­lich sicher schnel­ler wie­der auf die Beine kom­men wird.

Domi­ni­que Strauss-Kahn, Chef des IMF, scheint übri­gens nicht die­ser Mei­nung zu sein. Er scheint zu glau­ben, dass ein Staat mit 3,5 Mil­lio­nen Ein­woh­nern und einem Brut­to­na­tio­nal­pro­dukt von rund 160 Mil­li­ar­den Euro (zum Ver­gleich: Öster­reich hat 8,3 Mil­lio­nen Ein­woh­ner und 415 Mil­li­ar­den; das BIP pro Kopf ist hier um 4000 Euro/Jahr höher) locker die ‘Reka­pi­ta­li­sa­tion’ einer Bank – Anglo-Irish – stem­men kann, die sich im Bereich um rund 50 Mil­li­ar­den bewe­gen wird. Was übri­gens zu einem Rekord­de­fi­zit von 32 Pro­zent (!) des BNP geführt hat. Wie­der zum Ver­gleich: Das Defi­zit im eben­falls schul­den­ge­plag­ten Öster­reich liegt bei eben­falls rekord­ver­däch­ti­gen 7,7 Pro­zent.

Genug der Zah­len. Müßig zu sagen, dass sich Herr Strauss-Kahn, übri­gens ver­mut­lich nächs­ter Prä­si­dent Frank­reichs, täuscht. Irland kann das nicht stem­men. Der Bailout ist eine Frage von Tagen.

Oder auch nicht. Denn am 25. Novem­ber fin­det in Irland eine wich­tige Regio­nal­wahl in der Graf­schaft Done­gal statt, die der herr­schen­den Par­tei Fiánna Fail gar nicht ins Kon­zept passt. Am 7. Dezem­ber soll das Bud­get 2011 ver­öf­fent­licht wer­den. Womit wir wie­der bei Grie­chen­land wären,wo Regio­nal­wah­len in Deutsch­land und Angela Mer­kels Ver­zö­ge­rungs­tak­tik den Euro bei­nahe zum Zusam­men­bruch gebracht hätten.

Durch­ge­FAILt

Das iri­sche Pro­blem ist so gigan­tisch, dass es nicht über Nacht ent­stan­den sein kann. Natür­lich, 2009 wurde die Anglo-Irish not­ver­staat­licht und ent­puppt sich als Fass ohne Boden. In Irland herrscht jedoch ein unvor­stell­ba­rer poli­ti­scher Filz, der selbst groß­ko­ali­tio­när gestähl­ten Öster­rei­chern die Scha­mes­röte ins Gesicht trei­ben würde. Fiánna Faíl, die Par­tei des amtie­ren­den Taoi­se­ach Brian Cowen, ist näm­lich mit Aus­nahme von 19 Jah­ren durch­ge­hend seit 1932 an der Macht. Dort möchte FF natür­lich auch blei­ben. Jedoch, wenn vor der Wahl ein Bailout bei der EU bean­tragt wird, ist das für das Land und vor allem die ver­ant­wort­li­che Par­tei ein Gesichtsverlust.

FF hat also nichts von Mer­kel gelernt: Madame Non hat ihre Wahl auch haus­hoch ver­lo­ren, da sich dank umfas­sen­der Infor­ma­tion in den Medien die Wäh­ler nicht für blöd ver­kau­fen lie­ßen. Jedem Klein­kind war klar, dass ein Bailout Grie­chen­lands not­wen­dig sein würde. Nur Mer­kel war nicht klar, wie klar. Schlecht bera­ten, kein Gespür, egal. Fakt ist, in Irland wie­der­holt eine Par­tei mit All­machts­an­spruch genau den sel­ben Feh­ler und ist nicht bereit, Ver­ant­wor­tung für ihr eige­nes Ver­sa­gen zu über­neh­men und das Wohl des Lan­des und sei­ner Bür­ger über das eigene zu stel­len. FF wird die Donegal-Wahlen ver­lie­ren. So sehr, wie die ansons­ten ent­spannte iri­sche Volks­seele kocht, könnte sie sogar ihre Sitze im Par­la­ment ver­lie­ren. Wenn näm­lich die ange­kün­dig­ten Groß­pro­teste am Bud­get­tag 7. Dezem­ber durch mone­täre Ein­schnitte bei den Kleins­ten so über­ko­chen, dass Leins­ter House (das Par­la­ments­ge­bäude in Dub­lin) gestürmt wird. Ist das vor­stell­bar? Natür­lich. Es wäre schon die 5. Repu­blik seit 1919. Was aller­dings an den Mäch­ti­gen im Land nicht wirk­lich viel geän­dert hat.

Pos­ter Maxi­mus Cyni­cus auf poli​tics​.ie bringt es auf den Punkt, egal, wie sehr sich FF wehrt: We are where we are and it is now necessary to pull on the green jer­sey while salu­ting the Euro­pean flag. Eine Par­tei, die ihr gan­zes Land und die gemein­same Wäh­rung in Gefahr bringt, nur um sich wei­ter an die Macht zu klam­mern, gehört als Teil der Bailout-Auflagen von sel­bi­ger entfernt.

Heute war das Christ­kind da. Und es hat ein Geschenk gebracht, näm­lich das hier:

 

sony-nex-5-nex-3-hybrid-cameras-1

Sehr hübsch. Die Sony NEX-3 ver­eint das Beste aus zwei Wel­ten: Die Bild­qua­li­tät einer SLR mit der (Fast-) Mobi­li­tät eines x-beliebigen Schnapp­schuss­ka­me­ra­chens. Der Form­fak­tor ist eigent­lich absurd, liegt aber sehr gut in der Hand.

Hier ein paar Test­fo­tos, die ich schnell am Nach­hau­se­weg vom Büro geschos­sen habe. Bil­der sind mit dem Auto­ma­tik­mo­dus gemacht wor­den, volle manu­elle Kon­trolle ist aber auch mög­lich. Leichte Farb­kor­rek­tu­ren in Adobe Light­room, ansons­ten keine Nach­be­ar­bei­tung. Klick für grö­ßere Ansicht.

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

(man beachte den einen mes­ser­scharf sicht­ba­ren Spinn­web­fa­den im Vordergrund)

SONY DSC

SONY DSC

Hier wird’s bald mehr geben: http://​www​.flickr​.com/​p​h​o​t​o​s​/​n​e​u​m​o​n​d​n​a​cht

Wuff!

Nov
2010
05

Seit sein Herrl und Meis­ter nicht mehr ist, dürfte Peter Gnam, Innen­po­li­tik­chef der Kro­nen Zei­tung, in Trauer unter­ge­hen. In sol­chen Extrem­si­tua­tio­nen setzt schon gerne mal das Hirn aus, wie jeder weiß, der schon ein­mal einen Lebens­men­schen ver­lo­ren hat. Anders sind sol­che Ergüsse schwer erklärbar:

Hai­der kas­sierte 2002 in Bag­dad fünf Mil­lio­nen Dol­lar von Sad­dam Hus­sein: So lau­tet das neu­este Mär­chen aus 1000 und einer Nacht — „pro­fil” erzählt es in sei­ner neu­es­ten Aus­gabe und beruft sich auf ein Dos­sier vom Mai 2008. (…) Hai­der ist tot und kann nichts mehr sagen. (…) ist für die außer Rand und Band gera­tene Medi­en­meute unge­mein prak­tisch: Sie kann dem ver­stor­be­nen Kärnt­ner Lan­des­haupt­mann zig Mil­lio­nen andich­ten, und der kann sich nicht mehr dage­gen weh­ren. (…) Und was ist, wenn Hai­der tat­säch­lich heim­lich über so viele Mil­lio­nen ver­fügt hat? Und wenn schon, wer­den viele Leute sagen. Ist ja nicht ver­bo­ten, sich Geld schen­ken zu lassen.”

Danke an die Kol­le­gIn­nen vom Krone-Blog für die­sen Fund!

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien